An dieser Stelle informieren wir Sie regelmäßig über Entwicklungen in unserer Praxis und der Zahnmedizin allgemein.

Gedanken und Aktuelles

Dezember 2009Weihnachten 2009

Wir bedanken uns bei unseren Patienten für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches gesundes Neues Jahr. Wir nutzen die freien Tage und gestalten unseren Empfangsbereich neu.Unsere Weihnachtsfeier im Park Cafe München

Wegen des Umbaus schliessen wir unsere Praxis ab 16.12.2009.

Am 05.01.2010 sind wir wieder für Sie da.

In dringenden Notfällen am 16., 17. und 18.12.2009 wenden Sie sich bitte an die

Praxis Dr. Michael Kneißl, Waisenhausstr. 39, 80637 München, Tel: 089-156626

Ab dem 19.12.2009 können Sie den zahnärztlichen Notdienst unter www.notdienst-zahn.de erfragen.

 

November 2009 Veneers - JA! Lumineers® - Niemals!

Mit großem Interesse habe ich an einem Lumineers®- Smile-Design-Workshop der American Esthetic Design GmbH teilgenommen und hierfür insgesamt (incl. Praxisausfall) einen vierstelligen Betrag investiert. Im Laufe der ersten Stunden dieses Workshops am Freitag, den 20.11.2009 wurde dann aber das Niveau der dort "verkauften" kosmetischen Zahnmedizin deutlich. Weil ich schon nach der ersten Stunde den Eindruck bekam, auf einer Kaffeefahrt für Zahnärzte gelandet zu sein, musste ich diese Demonstration vorzeitig verlassen  und  möchte unsere Homepage an dieser Stelle nutzen, meine Eindrücke und meine Bewertung öffentlich mitzuteilen.
Was sind Lumineers®?
Lumineers® sind in USA gefertigte Veneers aus der Keramik Cerinate®. Der amerikanische Hersteller wirbt, mit hauchdünn gefertigten Lumineers® Farbe, Form und Stellung von Zähnen einfach und schnell kosmetisch korrigieren zu können. Die Anwendung von Lumineers®  dient einzig der Schönheits-Zahnmedizin, es handelt sich hierbei nicht um die Therapie von zahnmedizinischen Erkrankungen.
Das ist eigentlich nichts Neues, neu sind aber Marketing und Vertrieb - zumindest in Deutschland!
Aufmerksam macht die Lumineers®-Company nicht durch wissenschaftliche Veröffentlichungen sondern durch eine perfekt inszenierte PR-Kampagne in verschiedensten  Hochglanz Printmedien.
In ganzseitigen Anzeigen (Wert > 25.000 Euro) weckt die amerikanische Company Sehnsüchte und Bedürfnisse und wirbt für eine zahnmedizinische Schönheitsbehandlung mit Vorher-Nachher Bildern.
Das deutsche Heilmittel-Werbegesetz untersagt deutschen Medizinern die Veröffentlichung von Vorher-Nachher Bildern,  nicht aber amerikanischen Herstellern. Also nicht gerade ein Heimvorteil für deutsche Mediziner!
In gekauften redaktionellen Beiträgen in Rundfunk und Fernsehen werden die Informationen der Anzeigenkampagne dann seriös verpackt. Es wurde dem Auditorium ein RTL-Beitrag in redaktionellem Format vorgeführt und auf die Tatsache hingewiesen, daß es sich hierbei um einen lancierten Beitrag handelt! Dem durchschnittlichen Fernsehzuschauer/Patient sind diese Zusammenhänge nicht transparent und schon beginnt Manipulation. Das halte ich im Bereich der Medizin für obsolet! Patienten, die sich für Lumineers®  interessieren, werden über eine Hotline an Zahnmediziner vermittelt, die sich in die Reihe der Lumineers®-Anwender verpflichtet haben und bereits im Vorfeld meist mehrere Tausend Euro in die Abnahme der Lumineers®-Verbrauchsmaterialien investiert haben.
Diese Marketing-Infos wurden sehr ausführlich und gleich zu Beginn des Workshops dargestellt, noch bevor es überhaupt um Technik, Werkstoffkunde oder Zahnmedizin ging. Das Anpreisen dieser PR-Struktur erregte bei mir sofort einen äußerst unseriösen Eindruck. Den Teilnehmern des Workshops wurden indirekt viele viele neue Patienten versprochen, die in ihre Praxen strömen, wenn sie denn Lumineers® anböten. An dieser Stelle beschloss ich, diese Verkaufsschau zu verlassen. ( Auch ergibt sich die Frage, ob man den Verbraucherschutz informieren sollte.)
Nach der Darstellung der Marketingstruktur wurden die erzielbaren Behandlungsergebnisse demonstriert. Über Ästhetik läßt sich möglicherweise streiten, für mein ästhetisches Empfinden waren die dargestellten Behandlungsfälle ein einziges Grauen. Sehr "amerikanisch", sehr weiß, sehr unnatürlich, sehr billig und: Nicht evidenzbasiert! Lumineers®  werden irgendwo in USA in Masse gefertigt. (oder war es doch China?) Dazu werden die Modelle der Patienten per Post über den Globus verschickt. Auf meine Frage, was man denn von CADCAM  halten würde, begegnete ich totaler Ahnungslosigkeit. (Das als Anmerkung zum technischen Standard!)Ich habe diese Verkaufsschau nach 5 Stunden verlassen und den zweiten Kurstag nicht mehr besucht. Der Kursbeitrag wurde mir selbstverständlich nicht zurückerstattet.

Die Quintessenz:
Lumineers® sind für unsere Praxis unbrauchbar! Wir lehnen diese Behandlungsmethode ab!

Wir werden zur ästhetischen Korrektur der Zähne und zur Gestaltung eines natürlichen Lächelns in unserer Praxis weiterhin die Möglichkeiten der modernen wissenschaftlich fundierten Veneertechnik nutzen. Minimalinvasiv, ohne Beschleifen, ohne Schmerzen und STATE OF THE ART!
Mit Liebe zum Detail, mit Präzision, mit individueller Planung, und in enger Zusammenarbeit mit der künstlerischen Hand unserer  talentierten Zahntechniker.
Das ist für Profis der Vollkeramik schon seit vielen Jahren Standard.

Dr. Kristiane Zickenheiner

November 2009 Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Mundgesundheit

Bayerische Landeszahnärztekammer zum Weltdiabetestag am 14. November

Mund- und Allgemeingesundheit beeinflussen sich gegenseitig. Diabetes hat weitreichende Auswirkungen auf andere Bereiche des Körpers – zum Beispiel auf die Mundgesundheit. Besonders der Zahnhalteapparat ist betroffen. „Zum Weltdiabetestag wollen wir das Bewusstsein dafür schärfen, dass der Patient seinen Zahnarzt über eine Diabetes-Erkrankung informieren sollte“, sagt Christian Berger, Vizepräsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer. Mit diesem Wissen können Zahnarzt und Humanmediziner ihre Patienten besser aufklären sowie gemeinsam aufeinander abgestimmte Vorbeuge- und Therapiekonzepte entwickeln.

Wichtige Vorbeugemaßnahmen für Diabetiker sind aus zahnärztlicher Sicht: eine sorgfältige Mundhygiene inklusive Reinigen der Zahnzwischenräume, eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt. So können Entzündungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Bergers Tipp: „Bei häufigem Zahnfleischbluten sollten Diabetiker schnell reagieren und ihren Zahnarzt aufsuchen.“

Volkskrankheiten Diabetes und Parodontitis
Die Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Parodontitis können vielfältig sein. Parodontitis (im Volksmund Parodontose genannt), eine Entzündung des Zahnhalteapparates, kann eine Begleiterscheinung der Diabetes sein. Sowohl Diabetes als auch Parodontitis verlaufen häufig schmerzfrei und werden daher oft erst spät erkannt. Nur wer die Warnsymptome ernst nimmt, kann frühzeitig reagieren und den Entzündungsherd im Mund behandeln lassen.

Bei chirurgischen Eingriffen im Mund gehören Diabetiker für den behandelnden Zahnarzt zur Gruppe der immunschwachen Patienten. Wunden, beispielsweise nach einer Zahnentfernung oder beim Einsetzen eines Implantats, heilen bei Diabetikern langsamer. Wenn der Zahnarzt über Vorerkrankungen und eingenommene Medikamente informiert ist, kann er bei solchen Eingriffen die richtigen Prophylaxemaßnahmen ergreifen bzw. unter Umständen von einem Eingriff abraten und Alternativen aufzeigen.

Prävention steht seit Jahren im Mittelpunkt der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland. In diesem Jahr ist Prävention auch ein Schwerpunktthema des Weltdiabetestages am 14. November. Durch eine optimale Vorsorge und eine frühzeitige Diagnose beeinflussen sich Mund- und Allgemeingesundheit positiv und die Lebensqualität der Betroffenen steigt.


Quelle: BLZK, 12.11.2009

Oktober 2009 Behandlung mit der Matrix-Rhythmus-Therapie in unserer Praxis

Unbewußte Bewegungsabläufe bzw. lang andauernde Verspannungen bestimmter Muskeln sind die Ursache für akute, viel häufiger aber für chronische Schmerzzustände unseres Bewegungsapparates. Auch im Kiefer-Gesichtsbereich kommen sie sehr häufig vor. Dauerspannung der Kau- und Gesichtsmuskulatur, oft verbunden mit intensivem Zahnkontakt - am bekanntesten ist das Zähneknirschen oder Zähnepressen (Bruxismus) - kann die Ursache für Gesichts- und Kopfschmerzen sein. In der Regel merkt der Mensch gar nicht, daß entweder einzelne Zahnpaare oder die gesamten Zahnreihen aufeinander gepreßt oder aneinander gerieben werden Solche stereotypen Verhaltensmuster sind nicht nur völlig nutzlos, im Gegenteil, sie schaden ganz erheblich unserem Zahnsystem, der Kaumuskulatur und den Kiefergelenken. (wissenschaftliche Stellungnahmen der Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie (DGFDT) http://www.dgfdt.de ). Funktionsstörungen und -erkrankungen des kraniomandibulären Systems können mit den für den menschlichen Bewegungsapparat typischen pathophysiologischen Folgeerscheinungen einhergehen: Diskoordinationen synergistischer und antagonistischer Muskelgruppen, Myalgien, Muskelverspannungen, Myositiden, Myogelosen, Muskelhypertrophien und -hypotrophien sowie primären Kiefergelenkerkrankungen, Diskusverlagerungen und anderen sekundären pathologischen Veränderungen der Kiefergelenke. Genau hier können wir mit der Matrix-Rhythmus-Therapie schmerzlindernd eingreifen. Unsere Körperzellen schwingen rhythmisch- solange sie gesund sind.  Kommt es in der Zellumgebung zu Stauungen, können die Zellen nicht mehr ausreichend versorgt werden. Zunächst entstehen leichte Irritationen, die der Patient kaum wahrnimmt. Bei Fortschreiten der Problematik  kommt es zu akut schmerzhaften Störungen, die sich nach und nach auf das gesamte Muskel-, Knochen-, Knorpel-, Gefäß-, und Nervengewebe auswirken können. Diesen Prozessen wirkt die Matrix-Rhythmus-Therapie entgegen. Das Therapiegerät erzeugt mechanische Schwingungen analog den körpereigenen, die die Skelettmuskulatur und das Nervensystem harmonisch anregen. Dadurch normailisieren sich die Stoffwechselprozesse in kurzer Zeit. Eine Heilung und Regeneration wird eingeleitet.

September 2009 Unsere neue Software Charly XL von Solutio

Um unsere Arbeitsprozesse weiter zu optimieren und den Ansprüchen eines perfekten Qualitätsmanagements und einer Zertifizierung noch besser entsprechen zu können, haben wir uns ab 2010 für die neue Zahnarzt-Software CharlyXL von Solutio entschieden.

17. CEREC Masterkurs 11.09.-12.09.2009

Jahrestagung der DGCZ

Wir haben in Dresden am 17.Cerec-Masterkurs und der Jahrestagung der DGCZ (Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde) teilgenommen. Diese Tagung hat sich zu einer der größten, wissenschaftlichen Veranstaltungen für Digitaltechnik in der Zahnmedizin entwickelt. Als Fachgesellschaft der DGZMK arbeitet die DGCZ auf internationaler Ebene mit der International Society of Computerized Dentistry (ISCD) und anderen wissenschaftlichen Organisationen zusammen.

Erfahrene Referenten bezogen Stellung zu aktuellen Themen wie Ästhetik mit Composite und Keramik, Planung von Implantaten, Artikulation und Funktion, abdruckfreie Praxis, Verarbeitungsmaterialien für CEREC. Ferner zeigten junge Forscher aus dem Arbeitskreis für angewandte Informatik neue Digitallösungen auf. Höhepunkt war die Vorstellung der neuen CEREC-Aufnahmeeinheit Bluecam. Die CEREC Bluecam hat mit ihrem innovativen Optikkonzept die Messlatte für Genauigkeit neu festgelegt: auf eine bisher unerreichte Aufnahmegenauigkeit.

Wir haben in diese Innovation investiert und freuen uns darauf, schon in den nächsten Wochen mit der CEREC AC Bluecam und der neuen Schleifeinheit CEREC 3 MC XL unser Behandlungsspektrum wieder erweitern zu können.


"Wir lassen uns nicht für den Krieg instrumentalisieren" - Offener Brief von Psychotherapeuten, Psychologen und Ärzten an Verteidigungsminister Jung

(01.09.2009/ippnw)
Über 200 Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten haben sich anlässlich des morgigen (1. September 2009) Anti-Kriegstages in einem Offenen Brief an Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung gegen eine Instrumentalisierung für den Krieg in Afghanistan ausgesprochen. "Wir Ärzte und Psychotherapeuten lehnen die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan ab", heißt es in dem Schreiben. Der Krieg selbst sei bereits Ursache schwerer Traumatisierungen in der afghanischen Bevölkerung und nun auch zunehmend bei deutschen Soldaten im Kriegseinsatz. Die Politik erwecke den Eindruck, ein posttraumatisches Belastungssyndrom (PTBS) lasse sich per Psychotherapie dauerhaft beheben.

Die Forderung, Therapie ohne kritische Hinterfragung des politisch-militärischen Kontextes zu betreiben, sei darüber hinaus mit ihrem Verständnis von ärztlicher und psychotherapeutischer Arbeit nicht vereinbar. „Den Aufruf des Verteidigungsministeriums, uns an der Behandlung von traumatisierten Soldaten zu beteiligen und uns damit für die Kriegsführung der Bundesregierung instrumentalisieren zu lassen, weisen wir daher zurück“, betonen die UnterzeichnerInnen.

Hintergrund der Initiative der Ärzteorganisation IPPNW ist ein Aufruf im letzten Bundesmitgliederbrief der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung, in dem die Bundeswehr qualifizierte externe Psychotherapeuten zur Behandlung traumatisierter Soldaten sucht. Beigelegt ist ein Formblatt, in dem sich der Therapeut bereit erklären soll, kurzfristig einen Therapieplatz zur Verfügung zu stellen, nebst der Aufforderung, "den Aufgaben der Bundeswehr in ihren Auslandseinsätzen nicht ablehnend" gegenüberzustehen.


Presseerklärung des IPPNW - "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung" vom 31.08.2009

http://www.ippnw.de/startseite/artikel/73ff4fad51/wir-lassen-uns-nicht-fuer-den-krieg.html

August 2009 Aloe Vera als Karieshemmer bestätigt

Die Heilpflanze Aloe Vera kann in Sachen Bakterienabwehr mit herkömmlichen Zahnpasten mithalten. Das behaupten Wissenschaftler der Universität Yenepoya der indischen Stadt Mangalore in General Dentistry, einer Fachzeitschrift für Zahnmediziner der USA und Kanada. Im Vergleich ihrer Kariesbakterien abtötenden Wirkung mit zwei der meist gekauften Zahnpasten zeigte sich ein für Zahnreinigung bestimmtes Gel mit Extrakten aus Aloe Vera als ebenbürtig.

Das Extrakt von Aloe Vera enthält Anthracen, ein Wirkstoff, der in zahlreichen Heil- und Schmerzmitteln Verwendung findet, da er als Entzündungshemmer gilt. Für Menschen mit überempfindlichen Zähne oder Zahnfleisch sei laut den indischen Forschern ein Gel der auch als "Wüstenlilie" benannten Pflanze nützlich, da es milder als bestimmte Inhaltsstoffe der Zahnpasta sei. "Glücklicherweise haben Menschen mit überempfindlichen Zähnen oder Zahnfleisch mehrere Alternativen zu Zahnpasten. Aloe Vera ist eine davon", so Eric Shapria, Sprecher der Academy of General Dentistry. Vor einer Anwendung eines entsprechenden Mittels sollte jedoch unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Zahnarzt erfolgen.

Die in mehreren Bereichen als natürliches Heilmittel angewandte Aloe-Vera-Pflanze hat in den letzten Jahren auch Eingang in alternative Produkte zur Zahnhygiene gefunden. Dennoch warnen die Studienautoren um den Zahnmediziner Dilip George, dass nicht alle im Umlauf befindlichen Mittel zur Anwendung geeignet seien. "Nur Gel, das aus der Mitte der Pflanze gewonnen wird, erfüllt diese Aufgaben, zudem darf es in der Herstellung nicht übermäßig erhitzt oder gefiltert werden, da dabei Enzyme und Polysaccharide zerstört werden", so die indischen Forscher. Im Zweifelsfall könnten Non-Profit-Organisationen wie der Aloe Science Council www.iasc.org Auskunft über die Qualität eines Produkts geben.

Juli 2009 Zahnrettungsbox für ausgeschlagene Zähne

Familien mit kleinen Kindern sollten in ihre Reiseapotheke eine Zahnrettungsbox einpacken. Bricht nämlich beim Toben ein Stück oder gar der ganze Zahn ab, so kann der ausgeschlagene Zahn gerettet werden.

Die Box ist in der Apotheke erhältlich. In der speziellen Lösung „überlebt“ der Zahn. Die Zahnrettungsbox ist ein mit Zellnährlösung gefülltes Schraubglas, in der ein ausgeschlagener Zahn oder das Bruchstück eines Zahnes mehr als 24 Stunden aufbewahrt werden kann, ohne dass die Zellen der Wurzeloberfläche absterben.

Wenn der Zahn innerhalb dieser Zeit vom Zahnarzt in den Kiefer zurückgesetzt wird, bestehen gute Chancen, dass der Zahnhalteapparat ausheilt, der Zahn sich im Kiefer wieder festigt und das weitere Knochenwachstum des Kiefers nicht behindert wird.

Falls die Zahnrettungsbox nicht verfügbar ist, verwenden Sie kalte H-Milch. Niemals den Zahn reinigen oder trocken lagern. Ebenso ungeeignet ist die Aufbewahrung in Wasser. Suchen Sie mit Ihrem Kind sofort einen Zahnarzt oder eine Zahnklinik auf.

Eine solche Zahnrettungsbox gehört überall dorthin, wo Risiken für Zahnverletzungen bestehen. In die Reiseapotheke, ins Handschuhfach, mit auf die Fahrradtour und natürlich auch in die Hausapotheke.

Das Medium in der Zahnrettungsbox hat eine Haltbarkeit von 3 Jahren, dann muss die Box ersetzt werden. Die Zahnrettungsbox kann in Apotheken rezeptfrei käuflich erworben werden. Preis: ab ca. 15,00 Euro.

Juni 2009 Unsere Praxis ist am Freitag, den 12.06.2009 und am Samstag, den 13.06.2009 geschlossen

Der Zahnärztliche Notdienst ist unter folgendem Link zu finden:

www.notdienst-zahn.de

Mai 2009 "Grenzen überwinden, gemeinsam handeln"

Unter diesem Motto fand in Berlin vom 14. bis 16. Mai 2009 der Gemeinschaftskongress von DGI (Deutschland), ÖGI (Österreich), SGI (Schweiz) und IAOFR (International Academy for Oral and Facial Rehabilitation) statt.

Wir haben an diesem Kongress teilgenommen.

In Berlin diskutierten zahlreiche Spezialisten aus Europa und der ganzen Welt über die neuesten Entwicklungen im Bereich der dentalen Implantologie.

Die Themen des Kongresses waren:
Implantologie 2009: Daten, Zahlen, Fakten
Kongress-Highlights:
- Kooperation der Disziplinen: Wer mit wem und warum
- Zahn oder Titan?: Zahnerhalt versus Implantat
­- Ästhetik und Implantologie
- Wunsch und Wirklichkeit: Wo stehen Gewebezüchtung und Stammzellforschung?
- Implantologie bei schweren Schäden im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich

In Deutschland werden Zahnärzte in diesem Jahr schätzungsweise eine Million Zahnimplantate setzen. Doch oft fehlen den Patienten nicht nur Zähne, die ersetzt werden müssen. Erkrankungen des Zahnhalteapparates ("Parodontitis") kommen häufig hinzu. Unter den Erwachsenen leidet etwa mehr als die Hälfte unter mittelschweren und jeder Fünfte unter schweren Formen der Parodontitis. Viele Patienten haben Erkrankungen wie Diabetes oder Osteoprose oder werden mit Medikamenten behandelt, die bei einer Implantation berücksichtigt werden müssen. Nicht zuletzt ging es um die Frage, wann ein geschädigter Zahn mit verschiedenen Verfahren erhalten werden kann. Die modernen Behandlungsstandards der Implantologie basieren entsprechend auf der Zusammenarbeit verschiedener (zahn)medizinischer Disziplinen.

Ostern 2009 Wir wünschen unseren Patienten Frohe Ostern!

Am Samstag, den 11.04.2009 ist unsere Praxis geschlossen. Den zahnärztlichen Notdienst können Sie unter folgndem Link abfragen. Am Dienstag, den 14.04.2009 sind wir wieder für Sie da

April 2009 Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Zürich...

...hat unter Anleitung von Professor Dr. Thimios Mitsiadis vom Institut für Orale Biologie ein Gen identifiziert, welches für die Bildung von Zahnschmelz verantwortlich ist. Zahnschmelz ist die zentrale Komponente der Zähne und das härteste in der Natur bekannte organische Gewebe. Neue Perspektiven eröffnen die Erkenntnisse gemäss Prof. Mitsiadis für die Behandlung kranker Zähne: "Das Verständnis des genetischen Codes, welcher Zahnentwicklung und Zahnreparatur kontrolliert, wird es uns ermöglichen, neue Produkte oder sogar Ersatzgewebe zu entwickeln, mit denen verletzte oder ungesunde Zähne wieder hergestellt werden können." Noch ist eine solche Zahnreparatur oder ein solcher Zahnersatz sehr komplex, so dass die noch vereinzelten Entdeckungen auf diesem Gebiet bisher nicht in wirksame klinische Therapien umgewandelt worden sind.
Die grösste Herausforderung auf dem Gebiet der Zahnmedizin liegt gemäss Prof. Mitsiadis im Einsatz von Stammzellen zur Bildung von neuem Zahnschmelz.

Zur Früherkennung versteckter Karies setzen wir das patentierte Laserfluoreszenzverfahren DIAGNOdent ein.

Der Laser erkennt die unterschiedliche Fluoreszenz von gesunder und erkrankter Zahnsubstanz selbst bei feinsten Läsionen.

Mit einem akustischen Signal und einem Messwert können schon frühzeitig kleinste kariöse Bereiche dokumentiert werden. Mit hoher Zuverlässigkeit und ohne Strahlenbelastung!

Die Vorsorgeuntersuchung wird somit ohne das lästige „Kratzen“ an der gesunden Zahnsubstanz durchgeführt.

Durch die Früherkennung im Anfangsstadium kann Karies minimalinvasiv behandelt werden.

März 2009 Wir feiern am 01.03.2009 das 12 jährige Bestehen unserer Gemeinschaftspraxis

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Patienten für das über so viele Jahre entgegengebrachte Vertrauen!

Januar 2009 Die Zeitschrift "Gesunde Medizin" berichtet in ihrer Januar-Ausgabe in einem kurzen Artikel über die hochmoderne CAD/CAM Technik in unserer Praxis.

Die Zeitschrift "Gesunde Medizin" berichtet in ihrer Januar-Ausgabe in einem kurzen Artikel über die hochmoderne CAD/CAM Technik in unserer Praxis.

Zum 01.01.2009 haben wir unsere täglichen Behandlungszeiten erweitert und sind nun auch samstags für Sie da. Wir haben unser Team verstärkt und freuen uns, Ihnen unseren Kollegen Herrn Dr. Thomas Schiller vorstellen zu dürfen.

Dezember 2008 Wir wünschen unseren Patienten Frohe Weihnachten und ein
Gutes Neues Jahr

Nach ein paar Tagen Urlaub sind wir am 07.01.200Davos - Blick vom Jatzhorn ins Sertigtal9 wieder für Sie da. Der zahnärztliche Notdienst ist unter folgendem Link zu finden.