„Kariesprophylaxe fängt bei der Ernährung an“

„Kariesprophylaxe fängt bei der Ernährung an“

Die Zahnkaries zählt wie Übergewicht, Diabetes mellitus und Bluthochdruck zu den ernährungsbedingten Krankheiten. Karies ist bei 99% der Gesamtbevölkerung vertreten! Aber schon ein paar kleine Änderungen beim Ess- und Trinkverhalten können Großes bewirken und so die Zahngesundheit unterstützen.

Die Zusammensetzung der Speisen bzw. Lebensmittel spielt bei der Kariesentstehung eine entscheidende Rolle. Statistisch betrachtet beträgt der Zuckerkonsum bis zu 55 kg pro Person im Jahr. Umgerechnet entspricht dies ca. 30 Stück Zuckerwürfel pro Tag. Der Handelsübliche Zucker enthält das Kohlenhydrat Saccharose , ein Zweifachzucker, der sich aus den Monosacchariden Glukose und Fruktose zusammensetzt, und die wichtigste Energiequelle für den Hauptkarieserreger (Bakterium Steptokokkus mutans) ist. (Quelle:http://gzfa.de/funktion-therapie/kinderzahnheilkunde/zucker-und-karies/)

Daher ist in Hinsicht auf die Zahngesundheit ein bewusster Umgang mit dem Konsum von Saccharose und anderen Kohlenhydraten wichtig.
Beim Konsum von säurehaltigen Lebensmittel sollte man bedenken, dass diese den Zahnschmelz angreifen und somit der Zahn nicht mehr vor der Karies geschützt ist.

Karies kann verhindert werden

Hierzu ist eine abwechslungsreiche Ernährung und ein bewusster Umgang mit Kohlenhydraten genauso wichtig wie eine gute Zahn- und Mundpflege sowie regelmäßige Zahnarztbesuche.

Entscheidende Faktoren

  • Zusammensetzung der Speisen und Lebensmittel
  • Säuregehalt der Lebensmittel
  • Verweildauer der Lebensmittel in der Mundhöhle
  • die Wirkung der verschiedenen Kohlenhydrate im Körper
  • Wo und wie kann Zucker gespart bzw. ersetzt werden
  • Häufigkeit der Mahlzeiten

Mann mit Beutel im Supermarkt

Allerdings möchten und können wir keine allgemeingültige Ernährungsempfehlung abgeben, da diverse Faktoren dabei zu berücksichtigen sind:

Zum einen können neben Arbeitszeiten und Pausen, in welchen gegessen werden kann, auch die Speisenangebote variiren. So wird beispielsweise ein Mitarbeiter im Aussendienst auf ein anderes Speisenangebot zurüchgreifen und zu anderen Zeiten essen, als ein Mitarbeiter welchem eine Kantine zur Verfügung steht.

Welche Berufsgruppen sollten wir aus Ihrer Sicht hier näher betrachten und erläutern? Sehr gerne greifen wir Ihre Vorschläge auf.

Wir freuen uns schon jetzt auf einen regen Austausch mit Ihnen und sind auf Ihre Erfahrungen und Meinungen gespannt!

Mit besten Grüßen,
Ihre Zahnärzte Nymphenburg