Parodontologie München » Behandlung von Parodontitis

….auch wenn man bei einer Parodontitis mit gründlichem Reinigen der Zähne und der Mundhöhle selbst einen Teil zur Genesung beitragen kann, ist ein Besuch beim Zahnarzt München unabdingbar. Unbehandelt führt sie meist zum Zahnverlust!

Eine Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates und gehört bei uns Menschen mit zu den häufigsten Erkrankungen. Diese wird immer durch Bakterien und die entsprechenden Entzündungsreaktion des Körpers verursacht. Sie begünstigt den Rückgang des Zahnfleisches und des Kieferknochen.

Risiko: Parodontitis

Sie haben häufig mit Zahnfleischbluten zu kämpfen? Ihnen machen freiliegende Zahnhälse zu schaffen? Dahinter kann sich eine Entzündung des Zahnhalteapparates, eine Parodontitis, verbergen.

Die bakterielle Erkrankung hat sich in Deutschland mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt. Über die Hälfte der 35- bis 44-Jährigen ist betroffen. Bei den Senioren zwischen 65 und 74 Jahren sind es sogar fast zwei Drittel. Diese Ergebnisse der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie des Institutes der Deutschen Zahnärzte sind besorgniserregend. Denn: Die Erkrankung ist nicht zu unterschätzen. Unbehandelt kann sie zu Zahnverlust führen und den gesamten Organismus schädigen.

Doch das muss nicht sein. Eine gründliche Zahnpflege und der regelmäßige Gang zum Zahnarzt sind unerlässlich, um möglichst lange mit den eigenen Zähnen zubeißen zu können. Als Spezialisten für Parodontologie in München erkennen wir bereits die ersten Anzeichen der Erkrankung und können sie zielgerichtet behandeln.

Verlauf der Parodontitis: Eine Parodontitis beginnt stets mit einer Zahnfleischentzündung, der sogenannten Gingivitis. Diese wird anfangs oft als unbedenkliche, kaum sichtbare Rötung des Zahnfleisches wahrgenommen. Begleitend kann dann des öfteren Zahnfleischbluten auftreten. Spätestens jetzt sollte man seinen Zahnarzt aufsuchen. Der Übergang von Gingivitis zur Parodontitis ist schleichend und wird kaum wahrgenommen.

Symptome der Parodontitis

  • Zahnfleischbluten
  • gelegentlichen, nicht genau lokalisierbare Schmerzen
  • gelockerte Zähne
  • Mundgeruch
  • Rückgang des Zahnfleisches“/längere Zähne“

Sollten Sie eine oder mehrere der oben genannten “Warnsignale” haben, dann zögern Sie nicht Ihren Zahnarzt zu kontaktieren!

Vorsorge

Sie sollten regelmäßig Termine zur Kontrolle vereinbaren, damit u.a. kontinuierlich die Tiefe Ihrer Zahnfleischtaschen gemessen werden und so rechtzeitig ein Fortschreiten der Krankheit erkannt und behandelt werden kann. Wir werden Ihnen auch regelmäßig Termine zur professionellen Zahnreinigung vorschlagen; dies kann bis vier mal jährlich und mehr der Fall sein.

  • täglich Zähneputzen; mindestens 3x
  • regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt; mind. 2x pro Jahr
  • regelmäßige Verwendung von Zahnseide und Interdentalbürstchen
  • regelmäßige professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt

Auch bei der Einhaltung der empfohlenen Vorsorgemaßnahmen kann es dazu kommen, dass eine Parodontitis entsteht. Hierbei sollte man keinen falschen Stolz oder Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt haben, sondern die Gelegenheit nutzen, sich professionelle Unterstützung zu holen, um möglichst lange und mit den eigenen Zähnen zubeißen zu können.

Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Parodontologie in München – Fragen und Antworten

An wen wende ich mich für eine Parodontitis-Behandlung?

Sie haben stark mit Zahnfleischproblemen zu kämpfen und der Verdacht auf Parodontitis liegt nahe? Dann können Sie in unserer zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis in München einen Termin für eine Parodontitis-Untersuchung (auch kurzfristig) ausmachen. Ihr Zahnarzt bzw. Ihre Zahnärztin wird Ihnen alles in einem persönlichem Gespräch zu den Kosten, erwartenden Ergebnissen und den anstehenden Maßnahmen näher bringen können. Sie können uns telefonisch oder schriftlich wie folgt erreicht:

Zahnärzte Nymphenburg
Nymphenburger Straße 139
80636 München

Tel: 089 / 188181
Mail: info@zahnaerzte-nymphenburg.de

Was ist eine Parodontitis?

Unter Parodontitis versteht man eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Umgangssprachlich wird die Erkrankung oft als Parodontose bezeichnen. Sie gehört zu den häufigsten menschlichen Krankheiten und wird durch Bakterien verursacht, die eine Entzündungsreaktion im Körper auslösen.

Mögliche Formen sind die aggressive und die chronische Parodontitis. Erstere kann bereits in der Pubertät auftreten und führt meist zu einem extrem schnellen und ausgeprägten Knochenabbau. Unsere Praxis in München setzt bei der Behandlung auf spezielle Antibiotika. Die Mehrheit der Deutschen über 35 Jahren leidet jedoch unter einer chronischen Infektion des Zahnhalteapparates. Diese lässt sich mit einer gründlichen Reinigungstherapie gut behandeln.

Wie entsteht eine Parodontitis?

Der Ausgangspunkt einer Parodontitis ist immer eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Diese äußert sich in einer kaum sichtbaren Rötung des Zahnfleisches. Werden Zahnbeläge an bestimmten Stellen nicht gründlich beseitigt, vermehren sich dort Bakterien, die das Zahnfleisch angreifen. Das geschwollene und entzündete Zahnfleisch beginnt schließlich zu bluten.

Nun siedeln sich die Krankheitserreger zwischen Zahn und Zahnfleisch an. Letzteres löst sich langsam von Zahn ab und in den entstehenden Zahnfleischtaschen können sich Speisereste einlagern. Das dadurch begünstigte rasante Bakterienwachstum führt zu einem weiteren Rückgang des Zahnfleisches. Freiliegende Zahnhälse und ein Abbau des ebenfalls angegriffenen Kieferknochens sind die Folgen.

So wird aus einer harmlos wirkenden Zahnfleischentzündung eine Parodontitis, die unbehandelt zu frühzeitigem Zahnverlust führen kann.

Welche Symptome weisen auf die Erkrankung hin?

Der Übergang von einer Gingivitis zu einer Parodontitis verläuft meist schleichend und wird von den Betroffenen kaum wahrgenommen. Es gibt allerdings typische Symptome, die auf eine Entzündung des Zahnhalteapparates hindeuten:

  • Zahnfleischbluten
  • gelegentliche, nicht exakt lokalisierbare Schmerzen
  • gelockerte Zähne
  • Rückgang des Zahnfleisches und freiliegende Zahnhälse
  • Mundgeruch

Sollten Sie unter den genannten Beschwerden leiden, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin beim Zahnarzt. In unserer Gemeinschaftspraxis in München arbeiten erfahrene Zahnärzte und Parodontologen, die eine Erkrankung sicher diagnostizieren und effektiv behandeln können.

Welche Risikofaktoren begünstigen die Entstehung einer Parodontitis?

Parodontitis-Patienten haben meist mit empfindlichem Zahnfleisch zu kämpfen. Sie putzen die betroffenen Bereiche zaghafter, was zu einem vermehrten Bakterienwachstum führt.

Darüber hinaus verzichten Menschen mit gelockerten Zähnen häufig auf knackiges Obst oder Gemüse, da ein kräftiges Zubeißen schwerfällt. Die Folge kann ein Vitaminmangel sein, der wiederum das Immunsystem schwächt und die Vermehrung von Krankheitserregern fördert.

Und was viele Raucher nicht wissen: Sie haben je nach Tabakkonsum ein im Vergleich zu Nichtrauchern drei- bis sechsmal höheres Risiko für eine Parodontitis-Erkrankung.

Zusammenfassend lassen sich folgende Risikofaktoren benennen, die die Entstehung der Krankheit begünstigen:

  • eine unzureichende Mundhygiene
  • Rauchen
  • Stress
  • eine mangelhafte Ernährung
  • bestimmte Krankheiten (z. B. Diabetes mellitus, Blutdruckhochdruck)
  • die Hormonumstellung während einer Schwangerschaft
  • Kaubeschwerden

Wie kann ich der Erkrankung vorbeugen?

Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sind wichtig, um eine Entzündung des Zahnhalteapparates möglichst frühzeitig zu erkennen und therapieren zu können. In unserer Zahnarztpraxis in München setzen wir dabei auf eine kontinuierliche Messung der Tiefe Ihrer Zahnfleischtaschen. Zudem empfehlen wir die regelmäßige Durchführung einer professionellen Zahnreinigung.

Die beste Vorsorge bieten folgende Maßnahmen:

  • mindestens dreimal täglich Zähne putzen
  • halbjährliche Kontrollbesuche beim Zahnarzt
  • die Verwendung von Zahnseide und Interdentalbürsten
  • eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung

Trotz der empfohlenen Vorsorgemaßnahmen ist es nicht auszuschließen, dass sich eine Parodontitis entwickelt. Dann ist schnelles Handeln gefordert und eine zahnärztliche Behandlung unerlässlich.

Was sind mögliche Folgen einer Parodontitis?

Eine unbehandelte Parodontitis gilt als häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen im Erwachsenenalter. Weitere mögliche Auswirkungen sind:

  • ein Festigkeitsverlust des Zahnfleisches
  • irreparable Beschädigungen der Zahnwurzel
  • der Abbau des Kieferknochens
  • eine erhöhte Beweglichkeit der Zähne

Besonders bedrohlich ist dabei, dass die Infektion nicht nur im Mundraum, sondern im kompletten Organismus Schaden anrichten kann. Denn die im Mund angesiedelten Bakterien können über das entzündete Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen und sich im gesamten Körper ausbreiten. Eine unbehandelte Parodontitis steigert somit das Risiko für:

  • einen Schlaganfall
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Lungenerkrankungen
  • Diabetes
  • eine Frühgeburt

Ist eine Parodontitis ansteckend?

Leider ist vielen Menschen nicht bewusst, dass Parodontitis eine Infektionskrankheit darstellt. Das bedeutet, dass ein erkrankter Patient andere Menschen (etwa den Lebenspartner oder die eigenen Kinder) anstecken kann. Die Bakterien werden beispielsweise durch Küssen übertragen. Deshalb sollten sich auch Personen im näheren Umfeld des Erkrankten untersuchen lassen. Das ist ebenso wichtig, um den Erfolg der Behandlung nicht durch eine Wiederansteckung zu gefährden.

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